Super Bowl Wochenende und Heimweh

Yeah, es ist soweit, Super Bowl!! Um so schöner wenn die eigene Mannschaft auch noch im Finale steht. Go Patriots! Aber auch wenn man sich nicht unbedingt für American Football interessiert kommt man dieses Wochenende nicht um den Hype herum. Und pünktlich zu diesem großen Ereignis kommt in mir, wie jedes Jahr, Heimweh auf. Oder ist es Fernweh? Fakt ist – es ist diese Woche genau 10 Jahre her seitdem ich, aufgrund eines Trainingsaufenthaltes, mehrere Monate in den USA verbracht habe. Ich bin am Tag vor dem Super Bowl in Boston gelandet und habe so gut wie gar nichts über Football gewusst, war aber sofort vom ganzen Drum und Dran um dieses riesen Event angetan. Auch damals standen die New England Patriots im Finale und so wurde ich gleich emotional an die dortige Heimmannschaft gebunden.

Und, was soll ich sagen, noch immer fühlt es sich für mich wie zu Hause an wenn ich an die Zeit in Rhode Island zurückdenke. Ich wurde so liebevoll von den Menschen dort aufgenommen und habe sie tief in mein Herz geschlossen. Bis heute halten wir uns aus der Ferne über jegliche wichtigen Ereignisse in unseren Leben auf dem Laufenden. Aber was ist es genau dass mich in Amerika so fasziniert hat? Ich weiß es nicht. Es ist ein zusammen von vielen Dingen. Ich mag das “Große” dort. Alles ist groß! Die Autos, die Straßen, das weite Land, das Essen. Einfach alles. Für manche wahrscheinlich zu protzig, ja vielleicht sogar großkotzig. Aber ich liebe es. Denn trotz dieser scheinbaren Großkotzigkeit sind die Menschen dort alles andere. Ich war so fasziniert von der ruhigen, freundlichen Art der Menschen. Selbst in einer hektischen, pulsierenden Stadt wie New York waren die Menschen sehr zuvorkommend und nett. Jeder Verkäufer, jede Baristin, ständig ein nettes Lächeln auf den Lippen, während es in Großstädten bei uns fast an ein Wunder grenzt wenn man anständig begrüsst wird.

Außerdem mag ich den wahren Hintergrund hinter dem Spruch “Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten”. Es ist in den vereinigten Staaten nämlich immer noch so dass man für harte Arbeit belohnt wird und es für kreative, fleißige Menschen sämtlicher Berufsklassen, die Chance auf Erfolg gibt. Eine Formel die mir gefällt. Nicht überall gibt es diese Möglichkeiten. Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Aber dass ist ja bekannt.

Auch wenn es jetzt so klingt, soll dieser Eintrag nicht zu einer Werbehymne für die USA werden. Nein, es sind einfach meine Erinnerungen an eine wahnsinnig schöne Zeit und an liebe Menschen die ich sehr vermisse. Ich glaube es ist an der Zeit endlich mal wieder nach Boston zu fliegen und alte Freunde in die Arme zu schließen. 10 Jahre sind eine lange Zeit und wir haben uns sicher viel zu erzählen. Demnächst muss ich im Blog unbedingt einmal einen Artikel über meine Zeit in Rhode Island schreiben und mit euch einige tolle Erlebnisse dort teilen.

Was mich noch wundern würde, habt ihr auch solche Gefühle für ein Land in dem ihr mal wart? Oder gibt es einen Ort an den ihr gerne ziehen würdet? Bitte unbedingt in die Kommentare schreiben, ich bin sehr neugierig wo es euch so hinzieht.

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Superbowl weekend and wanderlust

Yeah it’s finally on, Super Bowl!! Even better if your favorite team is in the finals. Go Patriots! Even if football is not your thing, this weekend you just can’t get around the hype around this game. And just in time for this great event, like every year around this time, I get homesick. Or is it wanderlust? Fact is, this week marks exactly 10 years since
I’ve spend a couple months in the US to train there. I landed in Boston the day before the Super Bowl and I literally knew nothing about american football. But I quickly got infected by all the hype around it. And ironically that year the New England Patriots where in the Finals as well and I got hooked instantly by the hometown team.

And what can I say, it still feels like home when I think about my time in Rhode Island. I was welcomed so warmly by the people and to this day they have a special place in my heart. We still keep in touch on a constant basis and we try to stay up to date on our life. But what is it exactly that made me fall in love so deeply with the US? I don’t know. It’s a mixture of things. I like how everything there is “big”.
Everything is big. The cars, the roads, the land, the food. Everything. Maybe to pretentious, to some even swanky. But I love it.
Because even though it seems swanky, the people there are not! I was fascinated by the kindness and sweetness people there showcase. Even in a chaotic and hectic city like New York, everyone is easy going and very polite, while here at home in major cities people seem to not even be able to say hello to each other.

I also like the truth behind the saying: “The land of the unlimited possibilities”. In the United States it really is like this. Hard working, creative people throughout any working class has the chance to have success if they really try hard in there craft. Not everywhere you have those same possibilities. I know, not all that glitters is gold. But that’s known by now.

Even though this sounds like a commercial for the USA, it’s not! No, it’s just my memories to a really good time spend with great people I miss dearly. I think it’s really time to book a flight to Boston pretty soon to give a hug to some old friends. 10 years are a long time and we have to talk about tons of things for sure. I definitely need to write an article on my blog about my time in Rhode Island and share some amazing memories with you.

What I’d like to know is if some of you have the same feelings about a place you visited? Is there a special place you would like to live at? You definitely need to let me know in the comments as I am very curious about it.

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River in the City

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Der schmale Grat zwischen Leben und Tod

Letztes Jahr war bestimmt eines der emotionalsten in meinem Leben. Viele einschneidende Ereignisse, manche großartig, andere niederschmetternd. Zum einen habe ich letztes Jahr beide Großmütter verloren. Teilweise unter sehr ergreifenden und schmerzhaften Umständen. Ich habe stets ein gutes Verhältnis zu ihnen gepflegt und habe versucht, wo ich konnte, für sie da zu sein. Ich möchte nicht zu tief ins Detail gehen, einerseits weil ich denke dass dies nicht hierher gehört, und anderseits weil ich doch zugeben muss dass es noch sehr schwer für mich ist darüber zu reden. Aber das Schlimmste für mich ist zu wissen dass beide nicht mehr die Möglichkeit haben meine Tochter aufwachsen zu sehen. Eine Oma hat kurz vor ihrem Tod noch erfahren dass meine Freundin und ich ein Baby erwarten, während meine andere Oma gerade mal zwei Wochen nach der Geburt unseres Kindes verstorben ist.

Und somit kommen wir von diesen traurigen Geschehnissen zu dem bestimmt schönsten Moment in meinem Leben: Die Geburt meiner Tochter. Nichts kann diesen Glücksmoment je übertreffen. Die Aufregung wenn die ersten Wehen einsetzen, die Angst vor dem was kommt, die kräftezehrende Anspannung während der Geburt und dann dass erleichternde Glücksgefühl wenn man den kleinen Engel dann endlich in den Armen hält. Ich denke so eine Überdosis an Endorphinen kann man nur in diesem Augenblick erleben. Während ich hier tippe und meine Tochter neben mir fröhlich in der Wiege vor sich hin brabbelt, glaube ich zu verstehen warum viele sagen “In glänzenden Kinderaugen erfährt man den Sinn des Lebens”

Diese Achterbahnfahrt der Gefühle im letzen Jahr hat mir auf ernüchternde Weise gezeigt wie nah Leben und Tot, Glück und Leid doch sein können. Das ständige Kommen und Gehen geliebter Menschen in unserem Leben ist einfach ein Teil davon und wir müssen lernen damit klar zu kommen. Es ist unglaublich wichtig jeden Tag als etwas besonderes zu sehen und wirklich jeden Moment so intensiv wie möglich zu erleben. Erfreut euch der kleinen Dinge im Leben, sie sind es die am Ende unser Glückskonto füllen. Und sagt den Menschen die euch Nahe stehen wie wichtig sie euch sind und wie sehr ihr sie mögt. Ich selbst mache das viel zu selten. Es ist sehr bitter wenn ein Mensch dem wir gerne sagen möchten wie sehr wir ihn lieben irgendwann einfach nicht mehr da ist und wir diese Chance vertan haben. In diesem Sinne: Lebt und Liebt!

The narrow ridge between life and death

The last year has been one of the most emotional in my life. Lots of drastic experiences, some great others devastating. On the tragic side, I lost both my Grandma’s in the span of a couple months. Partly under tragic and painful circumstances. I always tried to have a good relationship with both of them, and tried to help them in any way possible. I don’t wanna go into to much detail here, partially because it just don’t belongs into the blog, and partially because I have to admit that it still hurts a lot to talk about it. But the worst part to me me is knowing that none of my Grandma’s will ever have the chance to see my daughter grow up. One Grandma died shortly after I told her that my girlfriend and me are expecting a child, while my other Grandma passed away just two weeks after our baby was born.

Lets move on, from these sad events to the most joyful moment of my life: the birth of my daughter. Nothing will ever excel that feeling of happiness. The excitement when the first contractions start, the anxiety about what’s to come, the debilitating tension during delivery and the relieve when you finally hold that little angel in your arms. I think you hardly can feel that overdose on endorphin on other occasions. While I’m sitting here typing these words, my little girl is lying next to me happily smiling all over her face. And I think I finally got it why people say: “In the glittering eyes of a child you see the meaning of life”.

This roller coaster of emotions during the last year showed me how incredibly close life and death, happiness and pain can be. The constant coming and going of loved people in our life is a part of it and we have to learn to deal with it. It’s very important to see every day as something special and to live every moment as intensively as possible. Be happy about the little things in life, ’cause those are the ones to fill our happiness account in the end. And make sure to tell the people close to you how much you care about them and how much you like them. I often struggle to do so myself. It’s brutal when you realize that the person you wanna tell you love him/her is gone and you will never have the chance to tell them you love them. In this sense: live and love!

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Hallo 2018

Wir sind bereits  zwei Wochen im neuen Jahr. Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in 2018. Ich hatte eine großartige Zeit in den letzten paar Wochen. Weihnachten war sehr entspannt und alles in allem war es eine sehr friedliche und ruhige Ferienzeit mit gutem Essen und schöner gemeinsamer Zeit mit Familie und Freunden. UND wir hatten endlich etwas Schnee in diesem Winter, wohoo! Ich mag so ziemlich jede Jahreszeit, und als Kind liebte ich den Winter ganz besonders. Die letzten Jahre hingegen waren die Winter ja nicht gerade berauschend. Es schneite nur selten und wenn es dann doch ein paar Zentimeter hatte, war nach ein par Tagen nur noch dreckiger Matsch übrig. Aber wie gesagt, heuer hatten wir ein paar schneereiche Tage, und die Temperaturen waren auch Winter entsprechend und so wurden die Berge und Wälder um uns herum in einen schönen weiß – glänzenden Mantel gehüllt. Traumhaft! Natürlich habe ich die Zeit genutzt um außen rum zu tollen und mit dem Hund – welcher bei Schneefall zu einem kompletten Psycho wird –  im frischen Schnee zu spielen. Ich muss euch unbedingt ein paar Fotos zeigen, die ich während eines schönen Spaziergangs durch dieses Winter Wonderland, geschossen habe. Wäre toll wenn ihr mir in den Kommentaren sagt ob sie euch gefallen.

Ich freue mich auf ein aufregendes Jahr mit spannenden Projekten. Kann es kaum erwarten viele tolle Abenteuer mit euch zu teilen. Ich hab es bereits in meinem letzten Eintrag angesprochen: Dieser Blog wird ein toller Platz an dem wir gemütlich zusammen abhängen können und ich euch meine Geschichten erzähle. Also lebt euch hier ein und fühlt euch wie zu Hause, wir werden eine großartige Zeit zusammen haben. Mein Plan ist es in diesem Jahr jeden Montag um 10:00 Uhr einen kleinen Beitrag zu teilen, also markiert euch den Termin! Aber seid mir nicht all zu böse wenn ich an diesem Neujahrsvorsatz scheitere 😉

Das wars dann erstmal. Bis nächste Woche. Hoffentlich!

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Hello 2018

We are already in two weeks into the new year. I hope you all had a great start in 2018. I had a pretty amazing time over the last couple weeks. Christmas was very laid back and all in all it was a very peaceful and relaxed holiday season with some good food and time spend with family and friends. And we finally had some snow this winter wohoo! I pretty much love every season of the year, and I really used to love winter as a kid. The last couple years, however, wintertime kinda sucked because there was no snow and when there was it just lasted a couple days and went all muddy afterwards. But as I said, this year we finally had some pretty solid snow, and I just love how beautiful the mountains and woods around my house look when they are covered in coats of white powder. I got out whenever I could and had lots of fun playing with the dog – who turns into a total freak when it’s snowing! I have to share some pictures I took when I went for a walk on a snowy day. You definitely need to let me know in the comments if you like them.

I’m looking forward to a fun year with lots of interesting projects coming up. Can’t wait to share some amazing adventures with you. As I said in my previous post: this blog is going to be a place where we just can hang out together and I’m going to share my stories with you. So stay tuned for some great times together. Planning on posting every Monday at 10am. Mark the day! But don’t be mad at me if I fall short on this new year’s resolution!

That’s all for now, see you next week. Hopefully.

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BLOGGING: and the question, WHY?

I´ve been away from this blog for a long time. Way to long.  Lots of stuff has been going on in my private life latley, and I´m going to talk about that in the next post. But for now, let´s stay on topic.

The last couple weeks, well could be months, I´ve been trying to write desperatley. I can´t even tell you how many articles I´ve written and in the end deleted them out of frustration because I thought they weren´t good enough. I have tried the hardest to write top notch articles. I´ve been looking for inspiration at my favorite Blogs and I wanted to exceed my literary knowledge. But nothing I´ve written was satisfying. In the end I had to admit: That´s not me! I´m not a writer, neither am I an expert blogger.

So I started looking for ways to still keep going on with my blog and have fun with it. In the end it all came down to the one question: “Why blogging?” I tried to remember why I started blogging to begin with, and the only reason being was the joy of telling stories. Yeah true, I´m not an author, I don´t have to. My blog is no bestselling novel, that´s not what it´s supposed to be. This place is the mouthpiece to reach out to you guys and tell you about my life. I love sharing my experiences with you and it´s a big pleasure to see you have fun reading them.

And therefore from now on I try to be more consistent with my writing, without putting to much thoughts into satisfying the high expectations of my readers. I think high end literature is not what your here for. Im happy if I can entertain you, maybe even give a good tip or two from time to time. Who knows, could be I even motivate some of you readers on a good day.

In this sense, don´t be mad at me for not having heard from me in a while and be ready for some great, entertaining content coming in the near future!

-MIKE-

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BLOGGEN: Und die Frage, WARUM?

Ich war jetzt wirklich lange abwesend hier im Blog. Zu lange. Vieles hat sich in letzter Zeit in meinem Leben getan, aber mehr dazu im nächsten Blogeintrag. Jetzt bleiben wir erst mal beim Thema!

Über die letzten Wochen, oder schon vielmehr Monate, habe ich verzweifelt versucht zu schreiben. Ich kann euch gar nicht mal sagen wie viele Beiträge ich verfasst habe und am Ende dann frustriert gelöscht habe, weil ich sie nicht als gut genug empfunden habe. Ich wollte auf biegen und brechen top Artikel schreiben. Ich habe bei meinen liebsten Bloggern Inspiration gesucht. Ich wollte literarisch über mich hinaus wachsen. Doch nichts was ich geschrieben hatte war befriedigend. Und am Ende musste ich feststellen: Das bin nicht ich! Ich bin kein Schriftsteller, noch weniger ein Experte im Bloggen.

So suchte ich nach Wegen um trotzdem mit diesem Blog weiterzumachen und Spaß daran zu haben. Am Ende kam alles auf die Frage zurück: “Warum Bloggen?” Ich versuchte mich daran zu erinnern was mich zum Bloggen bewegt hatte und das war einzig und allein die Freude am Erzählen. Stimmt, ich bin kein Autor, muss ich auch nicht sein. Mein Blog ist kein Bestseller Roman. Sollte er nie sein. Dieser Platz ist nichts anderes als mein Sprachrohr um euch da draußen meine Geschichten zu erzählen. Ich liebe es meine Erlebnisse mit euch zu teilen und es macht mir sehr große Freude, wenn ich sehe dass ihr Spaß daran habt.

Deshalb werde ich in Zukunft versuchen etwas konstanter zu schreiben, mir aber nicht mehr so sehr den Kopf darüber zerbrechen ob meine Artikel wohl dem hohen Anspruch meiner Leser genügen. Ich glaube hochklassige Literatur ist nicht was ihr hier bei mir sucht. Ich bin froh wenn ich euch unterhalten kann, eventuell imstande bin den ein oder anderen guten Tipp beizusteuern, oder vielleicht in irgendeiner Weise einen meiner Leser motivieren kann.

In diesem Sinne, nehmt mir nicht übel dass ihr so lange nichts von mir gehört habt, und freut euch auf ein paar spannende Beiträge

-MIKE-

About gods of the sun and nymphs – Rhodos Tripreport

Hello friends! If you follow me on my social media, you probably already know that I was in Rhodos, Greece, not long ago. This hasn´t been my first trip to Greece but it was Continue reading About gods of the sun and nymphs – Rhodos Tripreport

Who let the dog out?

Hey guys,                                                          (weiter unten findet ihr den deutschen Teil)  

I like to welcome you on my blog. This is my first entry and its only purpose is to
introduce myself and explain what this blog will be about. Continue reading Who let the dog out?